Venenoperationen

Venenoperationen

Zur Behandlung Ihrer Venenerkrankung können wir Ihnen ein ganzes Spektrum bewährter Operationsverfahren anbieten.

Welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist, können wir nach einer sorgfältigen Untersuchung individuell mit Ihnen besprechen.

Durch die individuelle Auswahl und besonders schonende Durchführung des Verfahrens werden wir Sorge dafür tragen, ein möglichst dauerhaft gutes postoperatives Ergebnis zu erreichen mit möglichst geringer operativer Belastung für Sie, raschem Wiedereintritt Ihrer Fitness für Alltag und Sport, sowie einem optimalen kosmetisch-ästhetischen Ergebnis.

Die „schnittfreie“ Operationstechnik mit closure fast (innerer Verschweißung der Venen) hat sich sehr gut bewährt und wird bei uns so häufig vorgenommen, dass wir im Vergleich zu anderen Behandlungsstellen in Baden-Württemberg auf Platz 1 und deutschlandweit auf Platz 5 rangieren.

… bitte lassen Sie sich von uns beraten!

Minimalinvasive Venenoperation mittels Kryochirurgie

Dieses Operationsverfahren hat sich als Alternative zu den endoluminalen Operationen bei Stammvenenerkrankungen sehr gut bewährt

Häufig genügt ein kleiner Hautschnitt in der Beugefalte der Leiste bzw. Kniekehle. Am Bein sind in manchen Fällen keine, bei ausgeprägteren Befunden wenige Minischnitte (2-3 mm) erforderlich. Diese hinterlassen praktisch keine Narbenbildung.

Die Operation kann in einer schonenden Narkose oder in Lokalanästhesie erfolgen.

Prinzip der Operation:

  • Kleiner Schnitt in der Leiste oder Kniekehle und Abdichten der kranken Vene nach oben, um den krankhaften Blutrückfluss in die oberflächlichen Beinvenen zu stoppen.
  • Versorgung aller einmündenden Gefäße zur Vermeidung des Wiederauftretens der Venenerkrankung.
  • Einführen der Kryosonde (Kältesonde) in die kranke Vene und Vorschieben bis zum unteren Schwachpunkt. Anfrieren der kranken Vene an der Sondenspitze bei minus 170 Grad. Die nun an der Sonde angefrorene Vene kann so gewebeschonend und ohne wesentliche Blutergüsse entfernt werden.
  • Verschluss des Leistenschnitts, evtl. minichirurgische Entfernung oder Schaumsklerosierung von Seitenastkrampfadern. Wir führen diese Technik seit vielen Jahren erfolgreich durch. Es entstehen nur kleinere Blutergüsse und kaum Beschwerden nach der Operation.

 

Diese Operation wird von uns bei allen Patienten ohne Zuzahlung erbracht. Die durch die Kryotechnik entstehenden Mehrkosten werden unseren gesetzlich versicherten Patienten nicht berechnet.

Endovenöse Venenoperationen (Radiofrequenz- bzw. Laseroperation)

Diese Operationsverfahren können bei den meisten Stammvenenerkrankungen angewendet werden.
Die Operation ist häufig ohne Hautschnitt und damit ohne störende Narbenbildung durchführbar. Sie kann in einer schonenden Narkose oder in Lokalanästhesie erfolgen.

Prinzip der Operation:

  • Punktion der kranken Vene mit einer Nadel oder Freilegung über einen Minischnitt am Bein
  • Einführen der Thermosonde (für Laser oder Radiowelle)
  • Platzieren der Sonde unter Ultraschallkontrolle (Duplexsonographie)
  • Einbetten der kranken Vene in einen „Wassermantel“ aus örtlicher Betäubungslösung zum Schutz der umliegenden Gewebe und zur Schmerzfreiheit während und nach der Operation
  • Anwendung der Laser- bzw. Radiowellenenergie, sodass hierdurch die kranke Vene verschweißt wird.

 

Wir bevorzugen die Closure-Fast-Methode (VNUS-Closure) gegenüber der Laseroperation, weil wir in Übereinstimmung mit anderen Anwendern überzeugt sind,

  • mit dieser Methode das höchste Maß an Sicherheit und Effizienz und
  • eine fast vollständige Beschwerdefreiheit nach der Operation erreichen zu können.

 

Alle endovenösen Venenoperationen werden in der Regel von den privaten Krankenversicherungen übernommen, von der AOK-Baden-Württemberg und über die Integrierte Versorgung auch von vielen anderen gesetzlichen Krankenkassen. Nur wenige gesetzliche Kassen übernehmen die Kosten für den schonenden Eingriff bisher noch nicht.

Infos auch unter: www.venenportal.de

Venenstripping mit Entfernung von Seitenastkrampfadern

Dieses Operationsverfahren kann als die klassische Venenoperation bezeichnet werden.

Das Prinzip entspricht der Venenoperation mittels Kryochirurgie, wobei anstelle der Kryosonde eine flexible Metallsonde verwendet wird.

Dieses Verfahren wird bei besonders schweren Befunden mit fingerdicken Krampfadern, Aussackungen der Gefäße und stark geschlängeltem Gefäßverlauf angewandt.

Wie bei allen Operationen legen wir auch hier nur sehr kleine Hautschnitte an, verwenden die minichirurgische Technik und/oder die Schaumsklerosierung zur Entfernung von Seitenastvarizen.

Alle Schnitte werden mit ästhetischen Hautnahttechniken sorgfältig verschlossen oder verklebt.

 

Minichirurgische Seitenast- und Perforansoperationen

Diese Operation kommt bei Isolierten Seitenastkrampfadern oder bei kranken Verbindungsvenen zum tiefen System zur Anwendung.

Die Operation erfolgt immer in örtlicher Betäubung.

Prinzip der Operation:

  • Anzeichnen der kranken Venen unter Ultraschallkontrolle
  • Anlegen der örtlichen Betäubung. Über millimeterkleine Stiche bzw. Minischnitte werden die Varizen mit feinen Häkchen herausgehäkelt, mit Klemmchen gefasst und entfernt
  • Verbindungsvenen werden über Minischnitte präpariert und tief unterbunden
  • Hautverschluss durch Wundklebung oder feine Nähte